Home Sprunggelenk / Fuß

SPRUNGGELENK / FUSS


Das Sprunggelenk ist das Verbindungsgelenk zwischen dem Unterschenkel und dem Fuß. Man unterscheidet

das obere Sprunggelenk (OSG) und das untere Sprunggelenk (USG). Beide Sprunggelenke zusammen sind

funktionell eine Articulatio cylindrica.


Der Fuß (lat. pes, Genitiv pedis; altgr. πούς; Genitiv ποδός) ist der unterste Abschnitt des Beines der Land-

wirbeltiere. Er besteht aus einer Fußwurzel, dem Mittelfuß und den fünf freien Zehen.

Als Anpassung an den aufrechten Gang weist der menschliche Fuß eine hohe anatomische und funktionale

Komplexität auf. Der Fuß besteht aus Zehen (Digiti pedis), dem Mittelfuß (Metatarsus) und Fußwurzel

(Tarsus). Am Mittelfuß unterscheidet man Ballen, Sohle, Ferse, Spann (Fußrücken) und Rist (Außenkante).

In den Füßen befinden sich etwa ein Viertel der 206 bis 215 Knochen des menschlichen Körpers.

An Fußsohle und Zehen finden sich die Rezeptoren der Hautsinne (Tastsinn) in besonders hoher Dichte. Die

Fußmuskulatur hat die Aufgabe, die Bewegungen des Fußes auszuführen. Darüber hinaus spannt sie auch

das Längs- und Quergewölbe des Fußes. Die Fußmuskulatur wird in die Gruppe der langen und der kurzen

Fußmuskeln unterteilt. Die kurzen Fußmuskeln befinden sich am Fußskelett, das heißt sie haben hier ihren

Ursprung und Ansatz. Die langen Fußmuskeln dagegen liegen am Unterschenkel.

 

 

Die Chirurgie des Fußes wurde in den Fachgebieten der Orthopädie und Unfallchirurgie sehr lange (bis auf einige Ausnahmen) vernachlässigt. Inzwischen hat sich das biomechanische Verständnis rund um den Fuß deutlich verbessert, was sich auch in einer deutlichen Zunahme der wissenschaftlichen Publikationen in den letzten 20 Jahren äußert. Alleine in der Chirurgie der Großzehe (Hauptfehlbildung: Hallux Valgus) existieren ca. 100 verschiedene publizierte Operationsmethoden. Letztendlich wird nur ein gut aussehender Fuß korrekt funktionieren. („If it looks good – it works good“)

Bei der Entscheidung für einen chirurgischen Eingriff muss letztendlich neben einer individuellen persönlichen
Untersuchung auch eine umfassende radiologische Abklärung durchgeführt werden. (Röntgen, MRT) Die
Nachbehandlung ist naturgemäß genau so wichtig wie eine korrekte Planung und Durchführung des
chirurgischen Eingriffes.

 

Behandlung:

 

  • Arthroskopische (Minimalinvasive) Behandlung bei chronischen Sprunggeleksschmerzen
  • Behandlung akuter bzw. chronischer Bandverletzungen (inkl. Stabilisierungsoperationen)
  • Behandlung schmerzhafter Arthrosen im Fußbereich. (z.B. Teilversteifungen)
  • Akute und chronische Probleme der Archillessehne
  • Vorfußdeformitäten (Hallux Valgus/ Hammerzehen)
  • Nervenerkrankungen im Fußbereich (Tarsaltunnelsyndrom / Morton- Neuralgie)

 


 

Röntgenbild einer 23-jährigen Ballettänzerin und Solistin (Staatsoper Wien)